Erfolgreich vernetzen und gemeinsam forschen

Die MSCA-Workshopserie vom 20. und 21. März 2025

Wie knüpfe ich internationale Forschungsnetzwerke? Und wie übertrage ich meine Forschungsidee in einen erfolgreichen Förderantrag?

Diese Fragen sind entscheidend, um Forschungsideen international zu verwirklichen und Fördermittel zu sichern. Doch der Weg dorthin ist oft komplex.

Genau dieser Herausforderung widmete sich unsere Workshopserie im Rahmen von MSCA und Horizon Europe am 20. und 21. März 2025 am Campus Schneidershof der Hochschule Trier. Zum Auftakt luden wir Forschende der Hochschule Trier und ihrer Partneruniversitäten in Luxemburg, Belgien, Frankreich und der Schweiz ein. Die Veranstaltungsreihe zeigte eindrucksvoll, wie gezielte Vernetzungsmethoden den Erfolg von Forschungskooperationen fördern und welche Richtlinien für die erfolgreiche Einreichung eines Förderantrags beachtet werden müssen.

"Man kann nicht nicht networken"

Networking geschieht ständig – bewusst oder unbewusst. Ganz nach dem Motto „Man kann nicht nicht networken“ gab unsere erste Referentin, Dr. Elisabeth Holuscha mit ihrem Workshop Expanding Horizons: Internationalizing Doctoral Education for a Global Research Career wertvolle Einblicke in erfolgreiche Vernetzungsstrategien. Neue Ansätze in der Förderung internationaler Kompetenzen und zur Schaffung eines globalen akademischen Umfelds prägten das halbtägige Seminar am 20. März 2025.

Von der Theorie direkt in die Praxis

Wer international netzwerkt, muss oft seine Komfortzone verlassen. Der Elevator-Pitch bietet eine hervorragende Möglichkeit, genau das zu tun. Die Teilnehmenden entwickelten eine kurze persönliche Vorstellung, die ihren beruflichen Schwerpunkt und ihr Vorhaben auf den Punkt brachte. So wurde im Plenum eine erste Networking-Situation simuliert, die für zukünftige Begegnungen, z.B. auf Konferenzen oder Seminaren, von Nutzen sein könnte.

Networking legt somit die Grundlage für gemeinsame internationale Forschungsvorhaben. Der nächste Schritt besteht darin, diese Kontakte in den Antragsprozess zu integrieren.

Von der Forschungsidee zum Förderantrag

Die Forschungsidee ist der erste Pinselstrich, der Antrag das fertige Kunstwerk. Was anfangs als Forschungsidee begann, kann sich nach dem Antragsprozess bereits in eine neue Richtung entwickelt haben. Den gesamten Werdegang vom Konzept bis zur Einreichung des Förderantrags stellte unsere Expertin für Innovation Management und Fundraising, Nicole Klein-Stocké im Workshop EU-Fundraising for Research and Innovation am 21. März 2025 vor. Mit einer unterhaltsamen Herangehensweise vermittelte sie die Dos and Don’ts der Antragstellung, erklärte wichtige Aspekte des Prozesses und zeigte auf, welche Fördermöglichkeiten für verschiedene Interessensgruppen bestehen. In einem ganztägigen Workshopformat bot Frau Klein-Stocké eine wertvolle Gelegenheit, sich intensiv mit den Herausforderungen und Chancen der Forschungsförderung auseinanderzusetzen.  

Praxisnah und interaktiv

Anschauliche Anekdoten aus der Praxis und interaktive MSCA-Quizze machten das anspruchsvolle Thema greifbarer. Gleichzeitig bot dieser Rahmen Raum für individuelle Fragen und praxisnahe Lösungsansätze.

Mehr als nur Wissenschaft

Der Auftakt unserer MSCA-Veranstaltungsreihe hat gezeigt: Forschungsförderung lebt nicht nur von guten Ideen, sondern auch von starken Netzwerken und einer durchdachten Antragstellung. Wissenschaft lebt vom Austausch – sei es durch interdisziplinäre Kooperationen, internationale Partnerschaften oder den direkten Dialog mit Förderinstitutionen.

Wer gut vernetzt ist und eine sorgfältige Antragsstrategie verfolgt, kann Forschungsprojekte erfolgreich umsetzen.
Mit unserer Workshopserie haben wir gezielt die Einreichung von Förderanträgen angeregt.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Referentinnen für ihre wertvolle Unterstützung in diesem Vorhaben!

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