Das Projekt House of Professors, gefördert aus Bund und Land in der Förderlinie FH-Personal, bietet die finanziellen Möglichkeiten, neue und qualitativ hochwertige Wege zur Professur zu erproben. Damit kommt das Programm den Studierenden sowie der gesamten Hochschule zugute: unter anderem durch Tandem- und Schwerpunktprofessuren, durch Promotionen, Stärkung der Arbeitgebermarke und weitere Maßnahmen.
Da Hochschulen ein demokratischer Ort sind, war der „Alte Bundestag in Bonn“ als historischer Ort gelebter Demokratie geeignet für einen übergreifenden Austausch aller geförderter Hochschulen, über ihren Stand der Umsetzung und Vermittlung von guten Beispielen.
Eine Session wurde aus dem Projektteam des House of Professors initiiert – hierbei ging es um die Vernetzung im Südwesten durch eine Hochschulkooperation zwischen Rheinland-Pfalz und dem Saarland unter Beteiligung der Projektkoordinatorin Tamara Breitbach sowie Dr. Juliane Tatarinov für die Förderung von Promotionen.
In einer weiteren Session, in der es um das Thema Neuqualifizierung ging, brachte sich Präsidentin Prof. Dr. Dorit Schumann vor allem für das Thema Gesundheit und Therapiewissenschaften für die Hochschule Trier ein. In der durch den Projektträger moderierten Diskussion wurden Themen wie die Notwendigkeit der (Voll-) Akademisierung behandelt, Wege zur Gewinnung von Professuren für Gesundheitsfachberufe und die Frage, was wir von unseren Nachbarländern lernen können. Ergänzend erinnerte Präsidentin Schumann an Zentren für Gesundheitsfachberufe, die in Papieren des Wissenschaftsrates empfohlen werden (siehe Perspektiven für die Weiterentwicklung der Gesundheitsfachberufe aus dem Jahr 2023).
Sowohl im Plenum als auch im weiteren Verlauf der Veranstaltung hob Dorit Schumann hervor, wie wertvoll und wichtig die Förderung für die Hochschule Trier ist und dass aus Bund und Ländern eine Anschlussförderung unabdingbar ist. „Wenn es uns weiterhin gelingt, auch über neue Qualifizierungswege zur Professur die besten Lehrenden für uns zu gewinnen, so stärkt dies die Qualität des Lehrens und des Lernens für die Studierenden.“, betont die Hochschulpräsidentin.
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